Geschichte

Die Geschichte der
Verbindungsstelle Wiesensteig




Im Jahr 1959 wurde das neu errichtete Dienstgebäude der Autobahnpolizei in Mühlhausen/T. bezogen. Einige Angehörige waren bereits seit 1957 Mitglied der damals noch jungen Idee des Sir Arthur Troop aus England. So war es nicht verwunderlich, dass der junge Polizeihauptwachtmeister Raimund Maschka das Obere Filstal für diese Idee gewinnen wollte. Die Verbindungsstelle Göppingen war zwar bereits vorhanden und die hiesigen Mitglieder wurden von dort betreut, doch eine eigene Verbindungstelle würde eine stärkere Einbindung mit sich bringen. Auch war Göppingen recht weit weg und zur damaligen Zeit waren ein Motorrad, geschweige denn ein Auto, noch Luxus.  Gründungsurkunde
Das Stammlokal der Polizeibeamten zur damaligen Zeit war das "Schlössle" in Wiesensteig, der kleine Ort Mühlhausen/T weitgehendst unbekannt und so war es naheliegend, dass die neu zu gründende Verbindungsstelle den Namen von Wiesensteig erhielt. Außerdem war die Unterstützung der Stadt Wiesensteig in Aussicht gestellt. Im Jahr 1961 waren der IPA-besessene Raimund Maschka und weitere achtzehn Mitstreiter am Ziel ihrer Wünsche, als die Gründung offiziell von der Landesgruppe Baden-Württemberg bestätigt worden ist. Am 01. August 1961 wurde der hiesigen Verbindungsstelle mit Beschluß des Landesvorstandes ein "einmaliges, nicht zurückzahlbares Aufbaukapital" von 60,-- DM zur Verfügung gestellt.
 
Fasching  Nach dem inneren Aufbau der Verbindungsstelle im ersten Jahr wurden nicht nur fleißig nationale und internationale Kontakte geknüpft, sondern auch aktiv an den Neugründungen der Verbindungsstellen Ulm und Stuttgart-
Autobahnpolizei mitgeholfen. Leider sind aus dieser Zeit nicht viel Dokumente erhalten geblieben. Aufgrund der verbliebenen Aufzeichnungen zeigt sich jedoch, dass das Vereinsleben mit verschiedenen Aktivitäten ausgebaut und erweitert wurde. Faschingsbälle erfreuten sich in dieser Zeit großer Beliebtheit. Konnte man sich doch hinter einer "Maske" verstecken und so den Chef und den Kollegenkreis auf die "Schippe" nehmen.
Der Eintritt in die IPA gestaltete sich zur damaligen Zeit nicht ganz "flüssig" wie in heutiger Zeit. Beispielsweise die Ausstellung von IPA-Ausweisen stand der Ausstellung eines Personal- ausweises in nichts nach und der Schriftverkehr war ähnlich bürokratisch wie in der Verwaltung.   Anmeldung
Rundschreiben

Auch zur damaligen Zeit war es dann und wann nötig, die Mitglieder über wichtige Mitteilungen, Ereignisse und Veranstaltungen zu unterrichten.

Es gab statt den heutigen "INFOS" einfache "Rundschreiben".

Aber, die Bürotechnik war 1962 auf dem Stand von Schreib- maschinen. Selbst Kopien gestalteten sich als unmöglich! 
Es gab - da kann sich der eine oder andere Kollege mit Sicherheit noch zurück erinnern - das gemeine Durchschreibverfahren.
Hier befindet sich das Beispiel einer Veranstaltung:
 
Am 08.09.1962 wurde im Schützenhaus Deggingen ein Sommernachtsfest mit Preisschießen veranstaltet. Dazu musste über das Bürgermeisteramt Deggingen die Verlängerung der Polizeistunde und vor allem eine Tanzerlaubnis eingeholt werden.

Nach dem Fest kamen die Fakten auf den Tisch:
   Sperrstundenverlängerung
Die Abrechnung. Alles wurde korrekt aufgezeichnet und abgerechnet!

Abrechnungsbescheid  Rechnung Cafe Höhneblick

Interessant ist auch die Rechnung des "Cafe Höhenblick". Die Rechnung vom 24.01.1962 dürfte aus den Anfängen des Hotel Höhenblick in Mühlhausen stammen. Damals noch ein Hotel "garni".

Wie bereits erwähnt sind aus diesen Zeiten nur wenige Schriftstücke und Dokumente vorhanden. Aus diesem Grund machen wir einen Zeitsprung mit einem kurzen Zwischenstop im Jahr 1967.

Am 05.06.1967 wurde die IPA aufgrund ihres Zweckes und Zieles vom Sozialrat der UN einstimmig als nichtstaatliche Organisation in das Register des UN-Generalsekretäres aufgenommen. Soweit zur allgemeinen Entwicklung der IPA.

Zurück zu unserer Verbindungsstelle. Am 22.02.1981 feierte unsere Verbindungsstelle ihr 20-jähriges Bestehen im Rahmen einer Faschingsveranstaltung in der Gaststätte "Filsursprung" in Wiesensteig.

Zu dieser Zeit gehörten der Landesgruppe Baden-Württemberg
27 Verbindungsstellen mit ca. 4 300 Mitgliedern an. Davon entfielen auf die Verbindungsstelle Wiesensteig rund 62 Mitglieder.

In der Zeit vom 22.05. bis 25.05.1986 wurde das 25-jährige Jubiläum begangen. Da dies noch nicht allzu lange her ist, erinnern sich viele an diese Festveranstaltung. Dies war die erste "Großveranstaltung" unserer Verbindungsstelle mit Gästen aus dem In- und Ausland. Der Galaabend fand dabei in der Autalhalle in Bad Überkingen statt. Danach ging es Schlag auf Schlag.


Am 08.03.1987 wurde die 1. Schiausfahrt nach Ofterschwang von Albert Kast organisiert. Da die Resonanz überaus positiv war, entwickelte diese sich von einer eintägigen hin zu einer Ausfahrt über ein gesamtes Wochenende. Im gleichen Jahr wurde erstmals ein Preisbinokel ausgespielt.

Am 16.12.1987 fand in der Gaststätte "Eseleck" in Mühlhausen die Premiere des Weihnachtspreisbinokel statt. Es fanden sich 24 Teilnehmer ein, die um die Preise spielten. Der 1. Platz des 1. Preisbinokel ging an Jürgen Fauth mit 5 143 Punkten.


In der Zeit vom 27. bis 29.09.1991 fanden die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Verbindungsstelle statt.

Am 05.03.1996 starb der Gründer der Verbindungsstelle Wiesensteig, Raimund Maschka. Nachdem Friedrich Vögele als Sekretär des Gründungsvorstandes ebenfalls bereits verstorben war, ist nur noch Walter Mayer übrig. In den Jahren nach der Jahrtausendwende ist in der IPA ein Problem aufgetaucht, mit dem viele Vereine und nicht nur die IPA zu kämpfen haben. Die "Vereinsmeierei", ein sagenumwobenes Attribut der Deutschen, ist auf einem Tiefpunkt angelangt.
    30 Jahre IPA Wiesensteig

40 Jahre Verbindungsstelle Wiesensteig Aus diesem Grund war es dann auch notwendig, das 40-jährige Jubiläum mit nur einem Festabend zu feiern. Zudem fand im Frühjahr 2001 ein Wechsel des Verbindungsstellenleiters statt, so dass die Feierlichkeiten ein Jahr später am 09.03.2002 im Schloß zu Wiesensteig stattfanden.

Als weiterer Höhepunkt unserer Verbindungsstelle dürfte die Ausrichtung des Landesdelegiertentages im Jahr 2011 sein. Zeitgleich feiern wir dann unser 50-jähriges Bestehen
in einem würdigen Rahmen.



Die Vorstände der Verbindungsstelle Wiesensteig


Gründungsvorstand 1961 - 1963 Leiter: Raimund Maschka
Sekretär: Friedrich Vögele
Kassenwart: Walter Mayer
 
1963 - 1965 Leiter: Georg v. Quenaudon
Sekretär: Raimund Maschka
Kassenwart: Rolf Steinbach
 
1965 - 1969 Leiter:  Oskar Werner
Sekretär:   Werner Göggerle
Kassenwart: Rolf Steinbach
 
1969 - 1972 Leiter: Werner Göggerle
Sekretär: Kurt Engel
Kassenwart: Rolf Steinbach
 
1972 - 1979 Leiter:  Werner Göggerle
Sekretär:  Klaus Schulz
Kassenwart: Rolf Steinbach
 
1979 - 1982 Leiter: Roland Renz
Sekretär: Friedrich Schlag
Kassenwart: Rolf Steinbach
 
1982 - 1988 Leiter:  Roland Renz
1. Sekretär: Friedrich Schlag
2. Sekretär: Roland Schwarz
Kassenwart: Rolf Steinbach
 
1988 - 1991 Leiter: Albert Kast
1. Sekretär: Harald Steck
2. Sekretär: Edith Stalf
Kassenwart: Johannes Küchle
 
1991 - 1994 Leiter: Albert Kast
1. Sekretär: Harald Steck
2. Sekretär: Edith Stalf
Kassenwart: Johannes Küchle
 
1994 - 1997 Leiter: Albert Kast
1. Sekretär: Harald Steck
2. Sekretär: Edith Stalf
Kassenwart: Johannes Küchle
 
1997 - 2000 Leiter: Albert Kast
1. Sekretär: Uwe Schmid
2. Sekretär: Gerhard Längst
Kassenwart: Steffen Kuhn
 
2000 - 2003 Leiter: Edgar Kummer
Sekretär: Gerhard Längst
Sekretär: Oliver Lang
Schatzmeister: Steffen Kuhn
 
2003 - 2006 Leiter: Edgar Kummer
Sekretär: Gerhard Längst
Sekretär: Oliver Lang
Schatzmeister: Steffen Kuhn
 
2003 - 2006 Leiter: Edgar Kummer
Sekretär: Gerhard Längst
Sekretär: Oliver Lang
Schatzmeister: Steffen Kuhn
 
ab 2009 Leiter: Albert Kast
Sekretär: Gerhard Längst
Sekretär: Tanja Laufer
Schatzmeister: Gerhard Maurer
Beisitzer Roland Jansen
 
(Zusammengestellt von Edgar Kummer)